Schuljahr 2017/2018

Begegnungen - Kooperationstage mit dem Friedrich-Dessauer-Gymnasium

Am Donnerstag, den 26.04.2018 waren wir, die Schülerinnen und Schüler der G2/G3 zu Gast im Friedrich-Dessauer-Gymnasium und erlebten dort einen sportlichen (manchmal aus schweißtreibenden) Vormittag mit vielen gemeinsamen Aktionen.
…und einen Tag später, am Freitag, den 27.04.2018 besuchten dann die Schülerinnen und Schüler des Dessauer-Gymnasiums uns in Goldbach. Dort waren wir beim „Kunsttag“ sehr kreativ und gestalteten gemeinsam wunderbare und farbenfrohe Bilder.
(…. die übrigens am 11.05.2018 bei einer Vernissage in der GESTA, Haidstraße 5 ausgestellt und bewundert werden können)

Tierischer Tag im Zoo Vivarium

Die K6 erlebte einen tierischen Tag im Zoo Vivarium in Darmstadt. Vor allem der Streichelzoo war für viele ein großes Highlight. Wir haben aber auch erlebt, wie Schlangen und andere Tiere gefüttert worden sind. Das war sehr interessant. Ein toller Tag, an den wir gerne zurück denken. 

Erasmus-Projekt: Gemeinsam in Bewegung

Kooperative Bewegungsspiele mit Schülern des FDG (Friedrich-Dessauer-Gymnasium) in Aschaffenburg und Schülern aus Perth in Schottland


Im Oktober 2017 trafen sich die Klassen G2 und G3 aus unserer Schule im Rahmen des Programms „Enhancing European Cooperation on the basis of Olympic Idea“ mit einer Gruppe von schottischen Schüler/-innen einer Highschool aus Perth (Partnerstadt von Aschaffenburg) und deutschen Schüler/-innen der 10. Klassen des FDG (Friedrich-Dessauer-Gymnasium), die an einem gemeinsamen Schüleraustausch mit breitgefächerten sportlichen und kulturellen Aktivitäten teilnehmen. Einer ihrer Programmpunkte in dieser Austauschwoche war ein gemeinsamer sportlicher Vormittag mit Schülern unserer Schule. Im Rahmen des Sportunterrichts unserer Klassen gab es Raum für kooperative Bewegungsspiele mit vielfältigen Bewegungserlebnissen und zahlreichen sozialen und interaktiven Begegnungen auf Augenhöhe.Nach einer kurzen Begrüßungsrunde kam die ganze Gruppe mit einem großen blauen Schwungtuch richtig in Bewegung. Wir wechselten die Plätze, huschten unter dem Tuch durch, spielten uns den Ball zu oder hatten beim Katz- und Mausspiel viel Spaß. Im Anschluss folgte ein kurzes Interviewspiel in gemischten Kleingruppen als kurze Erholungsphase. Und dann ging es an die Bewegungsstationen: ein Mattenfloß, ein Rollstuhlslalom-Parcours, schwingende Taue, ein Balancierkurs und ein Kooperationsspiel mit einem großen Hüpfball. Als großes Finale gab es noch ein wildes „Ecken-Fußballspiel“. Zum Abschluss trafen wir uns noch einmal in großer Runde zu einem gemeinsamen Gruppenfoto mit allen Schüler/-innen und Begleitpersonen aus Perth, dem FDG und unserer Schule. Wolfgang Hauer, StRFösch

Apfelsaft: Vom Apfel zum selbst gepressten Apfelsaft

Der Apfel ist das gemeinsame Projektthema der Klassen K3 und K4. Die Schü-lerinnen und Schüler beider Klassen besuchen das Förderzentrum in Schwein-heim. Zu Beginn stellten sich viele Fragen: Wo wächst der Apfel? Haben alle Äpfel die gleiche Farbe? Wie schmeckt mein Lieblingsapfel? Bei Besuchen der Streuobstwiese und des Wochenmarktes konnten die vielen Fragen beantwortet werden. Bei einem Geschmackstest fanden die Schülerin-nen und Schüler ihre jeweilige Lieblingssorte heraus. Aber da war noch die Frage: Wie kann man aus einem Apfel Apfelsaft machen. Vielleicht fest drücken? Zerschneiden? Wir wollten es genau wissen und haben mit Hilfe der Mitarbeiter des LBV—Landesbund für Vogelschutz, unseren eige-nen Apfelsaft hergestellt. Neben dem LBV sagen wir vielen Dank an die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau und die Stadt Aschaffenburg für die Ermöglichung des Angebotes.




Der 4. König - Theaterkooperation mit der Pestalozzi-Grundschule Schweinheim

Als wir das erste Mal rüber in zur Grundschule sollen, haben wir alle nicht so wirklich eine Ahnung, was uns erwartet und was wir dort sollen. Unsere Lehrerin hat gesagt, wir spielen zusammen mit den Grundschülern ein Theaterstück, das wir dann auch gemeinsam aufführen. Wir spielen hier jeden Tag Theater und führen uns auf und sind jetzt gespannt, wie man das noch gemeinsam mit anderen Kindern üben kann...Wir erfahren, dass wir das Stück vom 4. König spielen werden. Es geht um einen unbekannten 4. König, der den Heiligen 3 Königen folgt und auch zum Jesuskind will. Wir sind an einer Szene beteiligt, die die anderen schon geübt haben. Darin sind wir alle Hirten, die sich verlaufen haben. Der 4. König kommt und hilft uns. Die Sprechrollen haben die anderen Grundschüler. Bald aber kennen wir die Szene gut genug, um auch mal hier und da einen Satz sagen zu können. Beim nächsten Mal bekommen wir eine ganz eigene Szene, in der nur wir spielen und lediglich der 4. König und sein Freund, das Kamel von den anderen Grundschülern gespielt wird. Es fällt uns zunächst sehr schwer, uns den Ablauf zu merken, an den Text zu denken und auch noch mit den anderen zu interagieren. Es war wesentlich einfacher, sich in das „Gerüst“ des Schauspiels der Grundschüler einzufügen, als ganz allein zu spielen. Aber wir arbeiten und üben hart und bald schon klappt auch unsere Szene gut.Wir haben insgesamt drei große Auftritte. Der erste ist abends bei uns auf dem Schul-Weihnachtsfest. Wir spielen unser Stück in der Aula und da sind so viele Leute, dass keiner umfallen kann! Alles funktioniert und wir sind sehr stolz auf uns.Die beiden anderen Auftritte finden direkt hintereinander an einem Vormittag in der Grundschule statt, damit alle Grundschüler zuschauen können. Als wir an dem Morgen zur Grundschule rüber gehen, wissen wir noch nicht, dass dort die Grippewelle zugeschlagen hat. Drei der vier Kinder, die die Hirten mit Text spielen sind krank geworden. Jetzt ist nur noch ein Hirte da. Und wir! Als würden wir sowas jeden Tag machen, übernehmen wir die Rollen von den anderen. Und das klappt, als ob wir noch nie was anderes gemacht hätten. Wir haben so oft gesehen, was sie machen und was sie sagen, dass wir es selbst jetzt auch können. Einmal üben wir die Szene bevor die ganzen Schüler kommen. Und als wir dann dran sind, läuft es fast wie am Schnürchen. Stolz genießen wir nach den Auftritten den Applaus. Obwohl wir am Anfang recht skeptisch waren und vor allem immer wegen des tollen Schulhofs und der Turnhalle mitgegangen sind, hat es uns am Ende doch sehr großen Spaß gemacht! Olga Kastner, StrinFöSch




Wir besuchen die Oper - ein besonderes Erlebnis

Schüler/-innen der Klassen G4 und G5 aus Goldbach besuchen die Oper „Hänsel und Gretel“ im Opernhaus Frankfurt. Am vorletzten Schultag vor Beginn der Weihnachtsferien war es soweit. Eine kleine Gruppe aus den Klassen G4 und G5 aus dem Schulhaus in Goldbach machte sich auf den Weg in die Großstadt Frankfurt. Unser Ziel: Das Opernhaus in Frankfurt. Hier wird die Oper für Kinder „Hänsel und Gretel“ im Holzfoyer des Opernhauses aufgeführt. In den vergangenen Wochen vor Weihnachten haben wir die Oper von Engelbert Humperdinck im Unterricht kennen gelernt und uns auf die Musik und die Geschichte eingestimmt.Nun sind wir gespannt auf die Aufführung und das Live-Erlebnis. Am Ende sind wir ganz beeindruckt: von den großen schönen Räumen, vom Licht auf der Bühne, von der farbenfrohen Kulisse, vom Klang der Instrumente und dem Gesang und Spiel der Schauspielerinnen. Es war für alle ein besonderes Erlebnis, das wir gerne wiederholen möchten. Wolfgang Hauer StRFösch




In meinem kleinen Apfel - die Klasse K2 macht Most

In meinem kleinen Apfel da sieht es nicht nur lustig aus – oh nein! In meinem kleinen Apfel steckt sogar jede Menge leckerer Saft! Und den haben wir zusammen mit drei jungen engagierten MitarbeiterInnen des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) am Mittwoch, den 25. Oktober aus unseren selbst geernteten Äpfeln herausgeholt. Und wie wir das gemacht haben, das kannst du dir hier ganz genau anschauen.

Zuerst haben wir hier unsere Äpfel gewaschen und geschnitten. 
Die große Wanne mit den geschnittenen Äpfeln haben wir dann einige Meter bis zur Obstmühle getragen. In der Obstmühle werden die Apfelstücke von den Walzen mit den scharfen Messern ganz klein geschnitten. 

Wow, das ist echt eine spannende Sache! 

Zum Schutz vor den scharfen Messern und zum Füllen der Obstmühle mit größeren Mengen wird auf das Schneidewerk ein Trichter gesetzt. Den Trichter haben wir dann mit Apfelstücken gefüllt. 

Je mehr Apfelstücke, umso schwerer lässt sich die Kurbel, mit der das Schneidewerk in Bewegung versetzt wird, drehen. Zum Glück hatten wir viel Kraft gefrühstückt!

Die Apfelstücke, die von der Obstmühle zerkleinert werden, nennt man dann Maische.
Die Maische haben wir dann in die Saftpresse gefüllt. Hier wurde auf die Maische ein Deckel gelegt. Durch das Auf und Ab des Hebels haben wir den Deckel und damit auch die Maische immer fester nach unten gedrückt. So wurde die Maische fest ausgepresst.

Und siehe da – schon kommt der Saft aus den Äpfeln herausgeflossen! 
Mmm! Der schmeckt lecker! 

Schuljahr 2016/2017

Kunstprojekt der G2/G3

Am 9. Und 10. März führten die Klassen G2 und G3 des „Alten Schweinheimer Schulhauses“ im Haus Goldbach ein künstlerisches Projekt mit einer Kunst-Arbeitsgruppe von Schüler/innen des hiesigen Friedrich-Dessauer-Gymnasiums durch.
Ernsthaftigkeit, Interesse, Empathie, Ausdauer und Ruhe bestimmten die Schaffensatmosphäre. So lernten die Einen Arbeits- und Unterstützungstechniken und auch in mancher Situation ausschließlich nonverbale Kommunikationstechniken kennen. Die Anderen übten sich in differenzierten Mal-, Farbgestaltungs- und Raumaufteilungsverfahren.
Jetzt war Pause: und dann ging‘s bis Mittag weiter

Eine Woche später veranstalteten wir eine Ausstellung in den Räumen der GESTA (Gesellschaftliche Teilnahme für Alle), zu der überraschend viele Gäste gekommen waren…. auch der Oberbürgermeister und die Bürgermeisterin waren dabei.
Die Vernissage begleitete ein 3-Mädchen-Orchester der „Dessauer“.


Die Aktion war eine tolle Erfahrung, an die wir uns noch lange erinnern.




Theater - Der Lebkuchenmann

Ihr kriegt mich nicht, ich bin der Lebkuchenmann
Weihnachtstheater in der K 3 und K 4 im Alten Schweinheimer Schulhaus

Auch in diesem Jahr wollen die Klassen K 3 und K 4 zur Weihnachtsfeier 2016 ein kleines Theaterstück präsentieren. Ein Theaterstück, in dem jeder und jede im Rahmen seiner Möglichkeiten aktiv und kreativ werden kann, ein Theaterstück, das Kinder und Erwachsenen gleichermaßen begeistert und von schönen Bildern, wunderbarer Musik und zauberhafter Stimmung lebt.

Bereits eine Woche vor dem ersten geplanten Auftritt lernen die Kinder die Geschichte vom Lebkuchenmann kennen, die so gut passt zu ihrem Sachunterrichtsthema „Wie backt der Bäcker das Brot?“

Für die Aufführung müssen natürlich Requisiten vorbereitet werden: Da braucht es einen riesigen Klumpen Teig, Bäckerkleidung, Kostüme für alle Darsteller und natürlich einen Backofen. So manche Stunde in der aufregenden Woche vor der Aufführung wird gewerkelt und gemalt.

In der Geschichte vom Lebkuchenmann geht es um ein paar Bäcker, die in der Weihnachtszeit etwas ganz Besonders vorhaben: Sie backen einen riesigen Lebkuchenmann. Der kann die Backstube zieren, und wenn Weihnachten näher rückt, auf der gemeinsamen Weihnachtsfeier verspeist werden

Kaum haben die Bäcker ihren Lebkuchenmann fertig gestellt und wollen ihn aus dem Ofen ziehen, trifft sie der Schlag: Der Lebkuchenmann ist nicht nur riesengroß geworden, sondern er bewegt sich sogar. Frech ruft er: „Ich renn, ich renn, so schnell ich kann, ihr kriegt mich nicht, ich bin der Lebkuchenmann.“ und ist durch die Tür der Backstube verschwunden.

Auf einem nahe gelegenen Feld begegnet er einer kleinen Familie von Feldmäusen, die sich Geschichten erzählen und sich auf Weihnachten freuen. Natürlich ganz besonders aufs leckere Essen. Und wie aufs Stichwort entdecken sie den Lebkuchenmann, der am Rand des Feldes steht und sie beobachtet. Aber der ruft nur frech: „Ich renn, ich renn, so schnell ich kann, ihr kriegt mich nicht, ich bin der Lebkuchenmann.“ Spricht`s und ist verschwunden.

Auf einem Bauernhof entdeckt der Lebkuchenmann eine Familie grunzender Schweine. Auch sie sehen voller Freude dem Weihnachtsfest inklusive lecker Essen entgegen, singen gemeinsam ihr Hymne „Ich platz gleich, ich platz gleich, komm gib mir noch‘n Keks“ – und entdecken den Lebkuchenmann. Dem steht aber gar nicht der Sinn nach Gefressenwerden, und mit den Worten: „Ich renn, ich renn so schnell ich kann, ihr kriegt mich nicht, ich bin der Lebkuchenmann!“

Und der Lebkuchenmann rennt und rennt und rennt – so lange bis er ganz müde wird und sich etwas ausruht. Engel bewachen seinen Schlaf, und er träumt, dass er das Weihnachtsfest selbst erleben darf, ohne ständig befürchten zu müssen, dass ihn jemand aufessen will.

Sein Wunsch wird erfüllt. Schließlich entdecken ihn ein paar Kinder, die ihn einfach mitnehmen wollen. Als Schmuck für den Weihnachtsbaum, und zum Gesang von „Alle Jahre wieder“ darf der Lebkuchenmann ein wunderbares Weihnachten miterleben. Genauso wie die 120 Zuschauer, Mitschüler aus anderen Klassen, Kinder aus einer befreundeten Grundschule, Eltern, Omas, Opas und Geschwister, die eine der insgesamt drei Aufführungen in der vollbesetzten Aula miterleben. Schön war`s!

Isabel Hurtienne,
StrinFöSch




Theater - Wo die wilden Kerle wohnen

Theaterluft schnuppern...

durften vier Mädchen aus der K 3 und K 4 des Alten Schweinheimer Schulhauses im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit der Pestalozzi-Grundschule Schweinheim. Von Januar bis Mai 2017 waren Antonia, Cosma, Lara und Zoey jeden Dienstag zu Gast in der Turnhalle der Grundschule und erarbeiteten gemeinsam mit der Theatergruppe unter der Leitung von Grundschullehrerin Margarete Erbacher ein Stück nach dem Bilderbuchklassiker „Wo die wilden Kerle wohnen“ von Maurice Sendak.

In der Geschichte geht es um Tim, der auch so ein richtig „wilder Kerl“ ist – und den seine Mutter auch genau so nennt, wenn er wieder einmal richtig in Stimmung gerät. In der darauffolgenden Nacht träumt sich Tim auf ein Segelboot, das ihn auf eine weit entfernte Insel bringt: das Land der „Wilden Kerle“. Die wilden Kerle dort stellen schnell fest, dass Tim der Wildeste von ihnen ist und ernennen ihn kurzerhand zu ihrem König. Und Tim hat eine ganze Menge Ideen, wie man wild sein kann. Zum Beispiel laut schreien, wild turnen, schnell rennen...
Aber nach einiger Zeit stellt Tim fest, dass „Wild-sein“ eben auch nur eine gewisse Zeit Spaß macht, und dass es zu Hause bei seiner Mama doch am allerschönsten ist! Und so macht er sich auf den Weg nach Hause, wo Mama bereits mit einem leckeren Essen auf ihn wartet.

Der Empfang in der Pestalozzischule war herzlich, und schon nach zwei Proben spielten die Mädchen der einen und die Kinder der anderen Schule in der Wartezeit vor der Theaterprobe miteinander Fangen, schrieben sich gegenseitig Valentinstagsbriefe und fragten besorgt nach, als eine Schülerin des Alten Schulhauses erkrankt war, wann sie wieder gesund wäre. Die gemeinsame Probenarbeit und das Ziel einer gelungenen Aufführung hat zusammengeschweißt – gelungene Inklusion eben. Und so fieberten alle der Aufführung im Rahmen der Schultheatertage im Stadttheater entgegen.

Am 30 Mai 2017 schließlich war es soweit. Schon bei zwei vorherigen Proben konnten die Schauspielerinnen die besondere Atmosphäre im riesigen Aschaffenburger Theater erleben und einen Blick hinter die Kulissen werfen. Das war auch gut so, war doch die Aufregung am Abend der Aufführung ohnehin schon sehr groß. Zuerst führte das Aschaffenburger Förderzentrum „Comeniusschule“ ein halbstündiges Stück auf und dann war eine Pause. So hatten alle Darsteller genug Zeit in ihre Kostüme zu schlüpfen und sich mit Hilfe von Theaterschminke und ein paar Lehrerinnen beider Schulen in wilde Kerle zu verwandeln. Und dann gab es den dreimaligen Gong, und es hieß: Raus auf die Bühne und zur richtigen Zeit am richtigen Platz „wild sein“: Schreien, Rennen, verwegen Turnen und artistische Kunststücke zeigen, Radschlagen, schwere Steine stemmen...
Denn Wild-sein, dass kann man, egal welche Schule man besucht: Großer Applaus!

Isabel Hurtienne,




Besuch in der Bäckerei

Wer macht eigentlich unser Brot, die Brötchen und all die vielen leckeren süßen Stückchen, die wir so gerne essen?
- die Klassen K3 & K4 besuchen den Bäckermeister Stürmer in seiner Backstube –

Über das Schuljahr hinweg beschäftigen wir uns heuer mit dem Thema „Vom Brot zum Korn“. Unsere erste Station auf diesem Weg ist der Bäckerladen. Wir haben dazu in verschiedenen Bäckereien eingekauft, unser Lieblingsgebäck mit den anderen Kindern geteilt und das Sortiment eines Bäckerladens erkundet.  Aber wer sorgt dafür, dass es all diese leckeren Sachen in der Bäckerei zu kaufen gibt?  Um diese Frage beantworten zu können, haben wir Bäckermeister Stürmer in seiner Backstube besucht.  Dort hat er für uns schon einen großen Teig vorbereitet. Er zeigt uns, wie er mit dem schweren Nudelholz den Teig ausrollt. Jetzt kommt der Teig auf einen großen roten Teller. Den schiebt der Bäckermeister Stürmer in eine besondere Maschine. 


Mit viel Kraft drückt der Bäckermeister jetzt den Hebel nach unten. Die Maschine macht jetzt aus dem großen Teig viele kleine Teigstücke gemacht. Der Teller mit den kleinen Teigstücken wird jetzt gleich noch einmal in die Maschine geschoben. Dann drückt der Bäckermeister Stürmer den großen und den kleinen Hebel und die Maschine formt aus den kleinen Teigstücken kleine Teigkugeln.  Diese tolle Maschine heißt Kliefmaschine und die Teigkugeln nennt der Bäcker Teiglinge. Mit den Teiglingen geht es jetzt an die Arbeit. Jedes Kind bekommt einen Teigling. Bäckermeister Stürmer macht es uns vor, wie machen ihm alles nach. So entstehen nach und nach Teigschnecken. Im Gärraum müssen unsere Teigschnecken jetzt erst noch ein bisschen ausruhen. Danach sind sie größer und dicker. Jetzt kommen unsere Schnecken in den großen Backofen. Den Wecker stellen wir auf 7 Minuten ein. Als der Wecker klingelt, holt Bäckermeister Stürmer das heiße Bachblech mit unseren fertig gebackenen Schnecken aus dem Backofen. 


Im Café der Bäckerei Stürmer schmecken uns unsere Schnecken bei einem Becher Kaba besonders gut. (